Datenpanne an Uniklinik Ulm

Am 19. Januar 2021 hat das Universitätsklinikum Ulm den Verlust und das Wiederauffinden eines unverschlüsselten USB-Stick gemeldet.

Bei dem gespeicherten Material handelte es sich um sensible Daten aus den Jahren 2011 bis 2020. Bis zu 7.000 Patienten und Patientinnen mit Parodontitis (schwerer Zahnfleischschwund) sind betroffen.

Der Datenträger wurde im Eingangsbereich einer Stuttgarter Klinik gefunden. Neben Anschriften von Zahnarztpraxen, Patientennamen, Geburtsdaten, Geschlecht, Daten von Auswertungen und Diagnosen waren weitere persönliche Angaben der Patienten aufgeführt.

Warum der Mitarbeiter diese Daten auf einen USB-Stick zog und wie diese nach Stuttgart kamen ist bisher unklar.

Der verantwortliche Mitarbeiter hat diese Daten, nach eigener Aussage, sichten wollen, um zu prüfen, ob diese für eine Studie nutzbar sein könnten.

Diese Aussage wirft allerdings neue Fragen auf. Durfte er das? Wurden die Betroffenen informiert und waren diese zur Verwendung der Gesundheitsdaten einverstanden?

Offensichtlich handelt es sich hier um ein Fehlverhalten des Mitarbeiters. Das Arbeitsverhältnis soll aufgrund des schweren Verstoßes gekündigt werden.

Quelle Pressemitteilung der Uniklinik Ulm:
https://www.uniklinik-ulm.de/aktuelles/detailansicht/news/datenschutz-vorfall-am-universitaetsklinikum-ulm.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=01036c0a594a820fb2d062c60f6f84f7

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